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ITALIENS ALLER SCHNELLSTE
Jedermann kennt einen
Fiat, einen Lancia, einen Alfa-Romeo und einen Ferrari. Aber es gibt in Italien
viele Automobilfabriken, die im Ausland fast unbekannte Wagen herstellen. Die
größte ist Innocenti, aber ihre Produktion ist zur Zeit auf den Lizenzbau von
Wagen aus der BMC-Reihe — hauptsachlich den Austin A 40, den Morris 1100 (jedoch
mit 2-Vergaser MG- Motor) und den MG Midget — unter Verwendung von englischen
Teilen beschrankt. Dann gibt es den Iso-Rivolta, der seine beträchtlichen
Fahrleistungen einem 5,4 Liter Chevrolet Corvette-Motor verdankt. Er ist einer
der schnellsten viersitzigen Wagen unserer Zeit, und der neue zweisitzige
,,Grifo“ hat in Le Mans und auf dem Nürburgring gezeigt, daß er es mit den
schnellsten Straßenfahrzeugen aufnehmen kann.
Wer einen fremden Motor
einbaut, hat aber ein schwieriges Problem einfach gelöst. Südlich der Alpen hat
man vor einem Luxuswagen mit Stoßstangenmotor nicht übermäßig viel Respekt,
besonders wenn der Motor aus Amerika stammt. Im kleinen Umkreis von Ca. 25
Kilometern um Sant'-Agata Bolognese mit Bologna und Modena kennt man bei
Ferrari, Lamborghini, Maserati, Osca, A.T.S., de Tomaso und Stanguellini nichts
anderes als obenliegende Nockenwellen. Hier werden auch — bei Ferrari und
Lamborghini — die einzigen 12 Zylinder-Motoren für straßengängige Wagen gebaut,
die heute in der ganzen Welt zu finden sind.
Der 12 Zylinder Ferrari-Motor
ist wohl der erfolgreichste, der in der Geschichte des Automobils je gebaut
wurde. Er entstand 1947 als 1,5 Liter-Maschine mit 90 PS. Innerhalb der gleichen
Außenmaße und mit einem kaum größeren Gewicht, wurde er bis zu einem Hubraum von
4 Litern und einer Leistung von 400 PS entwickelt. In diesem Jahr am
erfolgreichsten war jedoch die neue 3,3 Liter-Version, die in Sebring, Le Mans,
auf dem Nürburgring und in Reims siegte. Dieser 3,3 Liter-Motor ersetzt nunmehr
den 3 Liter in der neuesten Version der Berlinetta, die zum ersten Mal auf dem
Pariser Salon gezeigt wurde und die wir anläßlich eines Besuches in Maranello
sehen, aber leider nicht fahren konnten. Dieser neue Wagen ist der erste, den
Ferrari auf den Markt bringt von Rennwagen abgesehen —, der auch hinten eine
Einzelradaufhangung aufweist. Mit seinem mit dem Differential zu einem Block
vereinigten 5 Ganggetriebe ist er ein direkter Abkömmling der ,,Testa
Rossa“-Serie der 1960—1962-Periode, also der letzten Frontmotor-Rennsportwagen
von Ferrari. Wie für die früheren Typen wird die Karosserie von Scaglietti in
Modena nach einem Entwurf von Pininfarina gebaut. Die Verarbeitung dieses ersten
Exemplares war nicht gerade überzeugend. Abgesehen vom GTO-artigen Heck hat
dieser neue Wagen eine erstaunliche Ähnlichkeit mit dem ersten Berlinetta-Typ
aus den Jahren 1956 bis 1957. Auf dem gleichen Fahrgestell von 2,40 m Radstand
baut Pininfarina auch einen Spider, der sich stilistisch sehr an die 330
GT-Limousine anlehnt. Technisch unterscheidet sich dieser offene Wagen von der
Berlinetta dadurch, daß er ,, nur“ drei Doppelvergaser anstatt sechs und normale
Drahtspeichenräder hat, wahrend Ferrari für die Berlinetta nunmehr zu gegossenen
Leichtmetallrädern übergegangen ist.
Den 4 Liter-Motor des 330 GT hat man im
Interesse der Lebensdauer und der Geräuschlosigkeit um etwa 25 mm verlängert.
Im Frühjahr testeten wir einen der ersten 330 GT aus der Serienproduktion für
die MOTOR-REVUE und konnten jetzt feststellen, daß diverse kleine Mangel, die
wir an der Karosserie beanstandet hatten, in der Zwischenzeit behoben wurden.
Obwohl der Wagen zur Zeit unserer Messungen nur 600 Kilometer zurückgelegt
hatte, erreichten wir eine Höchstgeschwindigkeit von 234 km/h sowie folgende
Beschleunigungswerte:
0—100 km/h in 6,9 s
0—120 km/h in 10,2 s
0—140 km/h in 12,9 s
0—160 km/h in 16,0 s
0—180 km/h in 22,3 s
0—200 km/h in 29,0 s
1 km mit stehendem Start 27,05 s
Der 330 GT ist heute der ,,langsamste” Ferrari, denn die neue Berlinetta ist bestimmt schneller (das Werk gibt 270 km/h an). Außerdem hat Ferrari aus dem 330 GT einen wirklichen Ausnahmewagen entwickelt, den er selbst ,,Super Fast” nennt. Kein Journalist wird jemals die Möglichkeit haben zu prüfen, ob die für diesen von Pininfarina sehr windschnittig ausgeführten Zweisitzer mit 5 Liter-12 Zylinder-Motor angegebene Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h wirklich erreicht wird, denn von diesem, in seinem Heimatland 80 000 DM teuren Wagen wird in jedem Monat nur ein Exemplar gebaut. Die Produktion von 14 Monaten ist heute schon verkauft.
Wird Lamborghini es schaffen?
Ob Lamborghini für Ferrari jemals ein ernst zu nehmender
Konkurrent werden wird, ist eine Frage, die heute kaum beantwortet werden kann.
Auch er hat einen wunderschönen 12 Zylinder-Motor anzubieten, der durch vier
obenliegende Nockenwellen gesteuert wird. Ferrari hat nur zwei. Aber so gut der
Motor auch sein mag, den Prestigewert eines Ferrari kann ein Wagen, der den
Namen Lamborghini trügt, nur dann erwerben, wenn er im Renneinsatz erfolgreich
ist. Und vom Sport will Ferruccio Lamborghini einstweilen nichts hören, obwohl
seine ursprüngliche Absicht war, nur Rennwagen zu bauen, die für seine
Traktoren- und Ölbrennerfabrik werben sollten. Für diesen Rennwagen wurde vorn
ehemaligen Ferrari-Ingenieur Giotto Bizzarinni der 3,5 Liter-12
Zylinder-Aluminiummotor konstruiert, der später, als Lamborghini sich dazu
entschloß, eine richtige Automobilfabrik zu gründen, für das Produktionsmodell
herunterentwickelt wurde.
Der ganze Wagen wurde bewußt klassisch gehalten,
um Kinderkrankheiten und Entwicklungsschwierigkeiten möglichst zu vermeiden und
die Herstellungskosten in Schranken zu halten. Aus dem gleichen Grund werden
Kupplung (Fichtel & Sachs), Getriebe (ZF), Sperrdifferential (Salisbury),
Bremsen (Dunlop) und Lenkgetriebe (ZF) eingekauft. Das tragende Element ist ein
aus Stahlrohren (meist rechteckigen Querschnitts) zusammengeschweißtes
Fahrgestell. Die ursprünglich von Scaglione entworfene Karosserie wurde von
Touring verfeinert, der mit der Fertigung beauftragt wurde. Trotzdem hat der
Wagen nicht die Eleganz, die man von einem italienischen
Sportwagen
erwartet.
Di Aufhangung erfolgt vorn und hinten durch Querlenker und Koni-Federelemente.
Die gewählte Geometrie führt zu einer waagerechten Rollachse, die 100 mm über
dem Boden liegt. Drehstab-Stabilisatoren sind vorn und hinten angebracht. Um zu
starke Reaktionen auf die Lenkung zu ver-. meiden, erwirkt jedoch das
Durchfedern vorn weniger negativen Sturz als hinten. Beim voll beladenen Wagen
ist die Gewichtsverteilung 53/47.
Der Wagon entsteht in einer ganz neuen,
eigens errichteten Fabrik mit Marmorfassade. Aber obwohl das Konstruktionsbüro
mit Entwicklungsarbeiten und bisweilen auch mit noch etwas nebulosen
Zukunftsplänen voll beschäftigt ist, ist die mit den modernsten Maschinen
ausgerüstete Fertigungs- und Montagehalle recht ruhig. Fertige Zylinderblocke
und -köpfe, Fahrgestellrahmen, Fahrwerksteile und die meisten fertigen Aggregate
des Triebwerkes sind in bester Ordnung aufeinandergehäuft und warten auf die
Lieferung von Karosserien. Touring hat heute mit großen finanziellen
Schwierigkeiten zu kämpfen und ist in seinen Terminen unzuverlässig geworden.
Im Gegensatz zum Prototyp, der in Genf gezeigt wurde, hat die laufende
Produktion eine rein zweisitzige Karosserie; an Stelle des unbequemen dritten
Sitzes ist nun eine gute Gepäckablagefläche getreten. Der Wagen, der uns für
eine etwa 200 km lange Probefahrt zur Verfügung gestellt wurde, hatte jedoch
noch den Notsitz und entsprach auch in weiteren Einzelheiten nicht der neuesten
Ausführung. Manches war noch an ihm auszusetzen, so z. B. die Sitzposition, die
dadurch unbequem gemacht wurde, daß die Pedale zu nah und die Lenksäule zu
niedrig waren, so daß man nicht richtig wußte, wie die Knie im verfügbaren Raum
noch eingepaßt werden sollten. Bei den jetzt kommenden Exemplaren soll die
Pedalstellung geändert und die Lenksäule um 25 mm höher gesetzt werden. Auf
schlechten Straßen rumpelte es noch etwas in der Hinterachse — was auch behoben
werden soll —, und die Synchronisierung des II. Ganges war unzulänglich.
Die
ganze technische Leitung des Werkes und die Entwicklung des Wagens liegt in den
Händen eines nur 28jahrigen Mannes, Ing. Dali'Ara, der, bis er vor knapp zwei
Jahren zu Lamborghini kam, unter Giulio Alfieri bei Maserati arbeitete. Unter
seiner Leitung hat dieser recht ambitiöse Wagen einer dem Automobilwesen bisher
gänzlich fremden Firma in kurzer Zeit einen schon recht ansehnlichen
Entwicklungsstand erreicht. Der Motor, der bei 6500 U/min 270 (CUNA) PS leistet,
ist nicht nur leistungsfähig, sondern auch ungemein elastisch und ruhig; die
Lenkung ist meines Erachtens genau richtig abgestimmt: genug untersetzt, nicht
zu schwergängig, aber noch schwer genug für einen schnellen Wagen. Die
Scheibenbremsen mit doppeltem Kreislauf und zwei Servo-Anlagen sind das, was man
erwartet. So- wohl der Fahrkomfort als auch die Straßenlage sind hervorragend.
In den schnellen Kurven der Autostrada del Sole zwischen Bologna und Florenz wie
auf kleinen Gebirgsstraßen läßt sich der Lamborghini leicht und schnell fahren
und behält
sein im allgemeinen nur leicht untersteuerndes Verhalten bei, das
durch Gasgeben oder -wegnehmen beliebig beeinflußt werden kann. Auch die
Fahrleistungen sind recht imponierend, obwohl die von uns gemessenen
Beschleunigungswerte nicht ganz an die des Ferrari 330 GT heranreichen. Einen
Teil der Schuld daran hat bestimmt der zu große Sprung zwischen dem I. und II.
Gang sowie die viel zu ,,lange“ Hinterachsuntersetzung des von uns gefahrenen
Wagens. Ursprünglich war nämlich der V. Gang als reiner Schongang gedacht, in
den man nur dann hinaufschaltete, wenn Autobahngeschwindigkeiten über 200 km/h
eingehalten werden sollten. Bis 230 reicht nämlich auch der vierte Gang aus1
Praktisch hat ein so langer V. Gang keinen Zweck. Jetzt soll eine kürzere
Untersetzung serienmäßig eingebaut werden. Leider gab es keine Möglichkeit, den
Wagen auf einem Kilometer, weder mit stehendem noch mit fliegendem Start, zu
messen, aber nach Eichung des Tachometers wurden 100 km/h in 8,6 s erreicht und
160 km/h in genau 20 s.
Obwohl der Lamborghini zweifellos ein sehr
attraktiver Wagen ist, darf man sich doch fragen, ob eine Firma von der
Produktion eines so teuren Autos, das nur zwei Sitze und keinen Namen hat, leben
kann. Vom Standpunkt des fahrerischen Vergnügens ist der Wagen mit einem
Radstand von 2,55 m, einer Gesamtlange von 4,62 m und einer Breite von 1,73 m
groß ausgefallen. Der Konstrukteur saute baldmöglichst die Konsequenzen daraus
ziehen. Nur wenig fehlt daran, einen guten 2 + 2-Sitzer aus ihm zu machen, der
kaum größer und schwerer zu sein brauchte als Derjenige, der 45 000 DM für ein
Auto ausgibt, will mit seinem Geld meist nicht nur einen Wagen, sondern auch
Prestige kaufen. So hat ein Ferrari dank jahrelanger sportlicher Erfolge einen
unendlich größeren Prestigewert ais ein Lamborghini. Mit seinem 12
Zylinder-Motor hat Lamborghini eine wunderbare Basis für einen sehr schnellen
Rennsport-Prototyp; die Zeichnungen für einen solchen Wagen mit dem Motor im
Heck liegen schon vor. Der Motor selbst wurde bereits so weit entwickelt, daß er
in Rennausführung 360 PS zuverlässig abgibt. Immer noch will aber Commendatore
Lamborghini von Sport nichts hören: ,,Erst so viel produzieren, daß die Fabrik
selbständig leben kann; dann können wir über Sport reden”, ist seine Emsteilung.
Wir glauben aber, daß nur dann genug Lamborghini-Wagen gebaut werden können, um
die Produktion rentabel zu machen, wenn sie öffentlich gezeigt haben, daß sie
mit den besten auf einer Ebene stehen. Sonst kann man die Marke gleich auf
Pegaso umtaufen. Denn die spanischen Pegaso-Wagen wurden einst ebenso ,,unter
Ausschluß der Öffentlichkeit” gebaut.
Maserati baut die schnellste viertürige Limousine
Wie wichtig es ist, neue Modelle zum richtigen Zeitpunkt
herauszubringen, hat Maserati auf eigene Kosten erfahren. Die viertürige
Limousine und das neue Coupé, die auf der letzten Turiner Ausstellung gezeigt
wurden, haben die Nachfrage für die damals noch in Produktion stehenden älteren
Modelle über Nacht stillgelegt. Bis die neuen Typen produktionsreif wurden — was
volle fünf Monate dauerte —, verkaufte das Modeneser Werk keinen einzigen Wagen
mehr.
Von den zwei von Giulio Alfieri entworfenen Typen ist die Limousine
zweifellos die interessantere. Sie bietet vier sehr bequeme Sitze, eine
ausgezeichnete Federung, große Laufruhe und sehr hohe Fahrleistungen.
Konstruktiv wurde das durch die Verwendung einer selbsttragenden Karosserie und
eines neuen 4,3 Liter-V8- Motors erreicht. Der Motor wird aus preislichen
Gründen nicht durch ein Lucas-Einspritzsystem wie der 6 Zylinder, sondern durch
vier Weber Doppelvergaser gespeist. Er ist trotz seiner Leistung von 270 PS
außerordentlich kultiviert. Zusammen mit dem ZF 5-Ganggetriebe ist er in einem
Fahrschemel aufgehangt, der die Vorderachse mit klassischen Querlenkern tragt
und auf die Karosserie aufgeschraubt wird. Hinten stützt sich die Karosserie
über Schraubenfedern auf eine de Dion-Achse, die in seitlicher Richung durch ein
Watt-Gestänge geführt wird.
Auch eine Fünf-Personenbelastung konnte dem enormen Anzugsvermögen dieses Wagens
nichts anhaben. Auf der Autobahn wurden 5000 U/min im V. Gang sehr schnell
erreicht, was einer Geschwindigkeit von ungefähr 215 km/h entspricht. Der
Tachometerzeiger stieg noch ziemlich schnell an, als Bertocchi, Maseratis
legendärer Versuchsfahrer und Chefmechaniker, mahnte, die Reifen hatten für
anhaltend hohe Geschwindigkeiten nicht genug Luft. Der Wagen soll eine Spitze
von über 230 km/h haben, was ihn als die schnellste viertürige Limousine der
Welt kennzeichnen durfte. Aber ebenso eindrucksvoll wie die Fahrleistungen sind
die Richtungsstabilität und die Kurvenlage dieses bequemen, ganze 1700 kg
schweren, aber nicht übermäßig großen Wagens, der in Bezug auf Laufruhe und
Elastizität jedoch nicht die geringste Konzession an die Sportlichkeit macht.
Nur einen Wunsch ließ dieser Maserati offen: Die Lenkung konnte nur dadurch
leichtgängig genug gemacht werden, daß sie für schnelles Fahren zu stark
untersetzt wurde. Eine Servolenkung wäre hier bestimmt am Platze und ist für die
Zukunft, wenigstens als Option, auch vorgesehen. In einem solchen Luxuswagen
erwartet man auch ein echtes Nardi-Lenkrad, nicht eine sehr mittelmäßig
ausgeführte Nachahmung.
Während die Limousine eine völlige Neukonstruktion ist, lehnt sich das
zweisitzige Coupé an die früheren Modelle an. Es hat u. a. den getrennten
Rohrrahmen behalten. Der Radstand wurde jedoch auf 2,40 m gekürzt. Ursprünglich
war man hinten zu Schraubenfedern übergegangen, aber stark asymmetrische
Blattfedern ergaben schließlich bessere Resultate. Der Motor wurde durch die
Vergrößerung des Hubes von 3,5 auf 3,7 Liter gebracht und ist nach wie vor mit
Lucas-Einspritzung ausgerüstet. Seinem Charakter nach ist dieser Maserati eher
ein schneller Reisewagen für Liebhaber als ein Sportwagen. Er ist sehr luxuriös
ausgestattet und bietet ein sehr hohes Maß an Fahrkomfort und Geräuschlosigkeit.
Freie Straßen und Autobahnen sind das Reich dieses 3700 GTI, von dem im Werk
auch eine noch nicht der Öffentlichkeit vorgestellte Cabriolet-Ausführung zu
sehen war.
auto motor und sport 22/1964